Dienstag, 20. Juli 2004

Wieder daheim......
von einem Land, daß uns so viele Gesichter zeigte.
Eigentlich sollte es nur die Normandie sein. Optisch nannte es imoe das "Rosamunde-Pilcher-Land". Er weiß, wie ich diese Landschaften liebe.
Wunderschöne Steilküsten, Sandstrände....aber die Normandie lag in unserer Reisezeit in Kriegserinnerungen. Juni 1944, das Jahr sitzt noch tief und fest. Kein Wunder.
Wir zogen weiter zu den Bretonen. Das Land der Hinkelsteine, Burgen, Kelten und rosa Quarzfelsen.
Das "Imoe-Land", sag ich mal. Ich verbrachte Stunden in "Fort la Latte".
Der Urlaub tat uns gut und solche Tage sind für mich immer wieder wie Flitterwochen.

::kommentar::

Dienstag, 27.Juli 2004

Leid und Glück...
liegen so nah beieinander. Es gibt Momente, an denen man so dankbar ist, wenn das Leid wieder weniger wird. Ich bin kein überaus christlicher Mensch. Vielleicht liegt es daran, daß ich schon sehr oft mit meinem Schicksal gehadert habe und oftmals kein Ende in Sicht war. Die Kirche selbst als Institution war mir wirklich keine Hilfe, eher Enttäuschung. Aber die innere Einstellung hat mir geholfen.Ich seh mich dann mehr als Mensch mit christlichen Gedanken. Darum werd ich jetzt auch nicht den "Raum" Kirche suchen, mir reichen meine Gedanken.
Entsetzlich ist die Hilflosigkeit. Das nichts Tun können. Das Leid abzuwarten und zu hoffen, daß alles gut wird, Glück haben. Es hilft wirlich nur die Hoffnung und die positiven Gedanken.
Mein Menschenbild kommt mal wieder ins wanken. In Ostbayern wird dringenst ein Ausbau einer Kinderklink benötigt. Der Staat hat mal wieder für solche Ausgaben kein Geld. So weit ist es schon gekommen, daß sich die Bevölkerung durch Spenden ihre Klinik selbst bauen will.
Was hab ich mit meinem Kind in dieser Klinik Tage, Monate verbracht. Was hätten wir gemacht, ohne diese ärztliche HIlfe. Und es ist kein Geld da, kein Geld für kranke Kinder:
Ich hoffe immer noch, daß unsere Staatsherren einmal zur Einsicht kommen. Mal mehr an die Menschen denken, wieder Menschen achten und nicht nur an den falschen Stellen schröpfen.
Die Waage hält sich nicht mehr.
Oder ich träume von der falschen Welt.


::kommentar::